atl-nutzerInnen-feedback

Noch neu. Dennoch, es füllt sich ja bereits.

Über Feedback freut sich nicht nur Radnabel. Auch künftige atl-Fahrer/innen bekommen durch Erfahrungsberichte der NutzerInnen einen unvoreingenommen Eindruck von den Alltagsliegern.

An die Berichtenden: Auch Bilder aus allerlei Lebenslagen sind willkommen. Die kann aber nur der Admin einstellen, geht technisch nicht anders. Drum, bitte mailen, dann machen wir das.


12 Gedanken zu „atl-nutzerInnen-feedback

  1. Das Rad ist sehr zu empfehlen. Meins ist jetzt 18 Jahre alt und ohne große Reparaturen die ganze Zeit gelaufen. Am Konzept gefiel mir die Tauglichkeit, alles transportieren zu können (Kinder, Einkauf und kurzzeitig einen Hund im vorderen Gepäckkorb und 4 Taschen am hinteren Träger und unterm Sitz), sowie die Einfachheit der Komponenten (alles möglichst in der Nabe; Bremse, Schaltung, Dynamo), sowie das klar und einfach aufgebaute Design mit Parallelogrammschwinge und Dämpfer. Meine Familie und ich fahren zwar auch Ostrad, was wegen der Dämpfung und der geschobenen Kurzschwinge auf langen Strecken super ist; der oben gelenkte Radnabel ist aber die alltagstauglichere Version mit dem Gepäck im Blick. Auf Reisen habe ich das Gefährt ebenfalls schätzen gelernt, vor allem, wenn ich am Zug mein Gepäck nicht abnehmen mußte oder im Zuckersand schob (klarer Vorteil gegenüber dem Ostrad Langlieger). Für das Alter (mein Rad steht auch im Winter draußen) zeigt das Rad im Übrigen sehr wenig Rost. Für die Qualität sind die Preise, wie sie sind, und es gibt so gut wie keinen Gebrauchtmarkt für die Räder, weil sie nicht kaputt zu kriegen sind. Der moralische Verschleiß wegen des Designs, ist gleich null. Seit kurzem habe ich auch einen Wetterschutz, das ist perfekt….

  2. Die unter „Eigenschaften“ beschriebenen Details kann ich uneingeschränkt bestätigen, auch wenn ich den falter nur erst seit 16 Monaten fahre. Einem Fahrrad die Eigenschaft „beschützend“ zuzuschreiben mag ungewöhnlich klingen, trifft aber wirklich zu: der schnelle Bodenkontakt mit den Füßen in brenzligen Situationen vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, ist aber beim Warten an der Ampel einfach auch nur bequem, insbesondere wenn man nicht Klick-Pedale benützt (ich habe praktische Duo-Pedale montiert, die sich sowohl-als-auch treten lassen).
    Ebenso vermittelt die geniale Regenverkleidung „shark“ sowohl bei kalten Temperaturen, als auch – zusammen mit dem Cape – bei Regen- und Schneewetter ein wohliges Geborgenheitsgefühl. Zum ersten Mal erlebe ich es als richtige Freude, selbst bei strömendem Regen auch lange Strecken mit dem Fahrrad zu fahren: man bleibt einfach wirklich trocken, durch die zirkulierende Luft von unten bildet sich auch kaum Kondenswasser wie bei sonstigen Fahrrad-Regenbekleidungen. Das große Verdeck des „shark“ bietet auch Platz für alle möglichen Dinge, die man schnell zur Hand haben will, wie z. B. Kamera oder voluminöse Sachen wie einen Blumenstrauß, der nicht gequetscht werden darf.
    Auch die Ergonomie des Fahrens mit aufrechtem Rücken (habe den Vergleich zu anderen Liegerädern mit flacher Sitzschale und hoch liegendem Tretlager), entspannten Handgelenken und Nacken, und guter Sicht (Augenhöhe mit Autofahrern) vermittelt zusammen mit dem niedrigen Schwerpunkt (Satteltaschen unter dem Sitz) und der Federung das Gefühl mit dem ATL sicher und bequem „endlos“ fahren zu können.
    Auf der Suche nach der „Eier legenden Wollmilch-Sau“ war für mich noch Ausschlag gebend die Faltbarkeit eines so potenten Fahrrades, und somit der Transport in allen möglichen Verkehrsmitteln, wie z. B. ICE.
    Die geniale Konstruktion ist bis ins letzte Detail durchdacht, die Qualität ist zu sehen und zu spüren. Meines Wissens nach ist Radnabel der einzige deutsche Hersteller, der auch noch in Deutschland produziert. Angesichts der langen Lebenszeit, die andere Nutzer beschreiben, sowie der täglich zu erlebenden Lebensqualität, die dieses Fahrrad bietet, erscheint der Preis absolut gerechtfertigt, insbesondere wenn man weiß, wie viele Stunden Dieter Baumann mit der Fertigung eines Rades zugange ist. Ich wünsche möglichst vielen Menschen in den Genuss dieses Alltag-Fahrrads zu kommen …

  3. Eigentlich singe ich keine Lobeshymnen und so soll auch das keine werden, nur die Schilderung einiger Eindrücke 😉 !

    Wir fahren gleich DREI!!! Radnabel.

    Miene Frau und ich fahren seit ca. 16 Jahren den Klassik und ich erfreue mich nun auch schon seit über 4 Jahren an einem Falter.

    Ursprünglich wollten wir ein Rad auf dem sich zwei Kinder sicher transportieren lassen und das geht mit dem ATL top. Die haben sich immer nur darum gestritten, wer vorne sitzen darf.
    Lediglich bei der ersten Radtour (volles Reisegepäck, Anhänger, zwei Kinder, Rad und Fahrer, ca. 250 Kg) kamen die Trommelbremsen deutlich an ihre Belastungsgrenze.
    Doch durch die schon vorhandenen Cantileversockel war aber ein Aufrüsten leicht. Zusätzlich eine Hydraulikbremse montiert (ein Hebel, je 50% Bremsleistung hinten und vorne) und das Rad bremst besser als jeder Porsche.
    Die Kinder sind ihren Sitzen entwachsen, aber auch in allen anderen Einsatzbereichen bewähren sich die Räder noch immer bestens.

    Unkaputtbar die Teile – Reifenpannen sonst nix.
    Fahrspass – noch immer!

    Der Falter kann das alles auch, nur ist er eben auch noch faltbar und damit unschlagbar flexibel.
    In Auto, Bus oder Bahn macht er sich für ein Rad dieser Klasse erstaunlich klein und kann überall mit hin
    Man sollte aber kontaktfreudig sein, denn wenn man am Bahnsteig sein Rad ent- oder zusammenfaltet, dann ist man ungläubiger Blicke und interessierter Fragen gewiss.

    Gewöhnungsbedürftig ist einzig die Nähe der Knie zum Lenker beim pedalieren, aber daran gewöhnt man sich recht schnell. Wenn man`s will.

    Mal kurz ein paar Gedanken zum Preis.
    „Handmade in Germany“ diesen Slogan lassen sich so manche Downhill-, Mountainbike- und Rennradrahmenschmieden vergolden und rufen schnell mal 2000€ nur für den Rahmen auf.
    Zählt man nach, stellt man schnell fest, dass diese am gesamten Rahmen weniger Lot- oder Schweißverbindungsstellen haben, als der ATL nur am Gepäckträger, von Rahmen, Gabel, Hinterradschwinge ganz zu schweigen. Jetzt denkt mal nach!
    Bei dem Preis-Leistungsverhältnis sind die ATL`s geradezu Schnäppchen.
    Die Fahrradkomponenten (Schaltung, Bremsen, Licht und Co.) müssen ja auch noch zugekauft werden und so hab Ich mich sowieso immer gefragt, wie man da noch was verdienen kann???

    Die Freude über einen billigen Preis währt nur kurz, die über gute Qualität aber immer!
    Darum legt man für einen ATL zwar viel Geld auf den Tisch, aber für den, der sich für das Konzept begeistert, ein gutes, wartungsarmes, alltagstaugliches, sicheres und wertstabiles Rad sucht, ist es gut angelegtes Geld und jeden Cent wert.

    Der ATL ist ein lässiges Gefährt mit dem man aber auch so manchem Sonntagsrennradfahrer eine gehörige Portion Respekt abringen kann, wenn`s beliebt!
    Kinder am Wegesrand kommentieren den ATL häufig mit:
    “Cooles Bike Alter!“

    Probe fahren und Grinsen! Ach ja und KAUFEN:
    Ist wohl doch eine Lobeshymne geworden1

  4. Für mich hat der Radnabel-Lieger nur Vorteile:
    – Tiefer Schwerpunkt gibt mehr Sicherheit. Ich hatte noch nie einen Sturz, weil die Füsse schnell auf dem Boden sind.
    – Weniger Luftwiderstand als bei normalem Rad: So ist man mit gleich viel Anstrengung schneller.
    – Der Lieger ist im Stadtverkehr extrem wendig.
    – Die Körperhaltung beim Fahren ist angenehmer. Der Kopf muss nicht in den Nacken gekippt werden, um Sicht nach vorne zu haben.
    – Dank des Korbes lässt sich das Gepäck extrem einfach transportieren, ohne es befestigen zu müssen. Ohne Aufwand kann mehr Gepäck transportiert werden als mit normalem Fahrrad.
    – Der Radnabel-Lieger ist bis in allerkleinste Detail durchdacht. Höchste Präzisions-Arbeit. In jedem Detail höchste Qualität.
    —> Auf dem Radnabel fühle ich mich bei jeder Fahrt wie ein KÖNIG!

    Meinen ersten Radnabel-Lieger hatte ich 1991 gekauft. Abgesehen von einem durchgescheuerten Schaltkabel war 22 Jahre lang keine einzige Reparatur nötig!
    2013 kaufte ich einen Nachfolge-Lieger, um in den Genuss der neusten Technologie zu kommen, obwohl der alte (abgesehen von kleinen Gebrauchsspuren) noch absolut einwandfrei war.

    Fazit:
    Ich kann den Radnabel vorbehaltlos weiter empfehlen.

  5. Moin!

    Als „Tramptheologe und Pfadfinderphilosoph“ (O-Ton Dr.H.KRAHWINKLER, österr.Historiker) ist der FALTER für mich quasi die natürliche Erweiterung des Konzepts „Bike&Hike“, welches ich nach meinem Umzug nach HH mittels BICKERON-BROMPTON-BIRDIE entwickelte. (Warum nur alle mit „B“ ? wahrscheinlich weil ich BISCHOF heiße…) Dann müsste´s ja jetzt ein B(!)EATL werden. Mal sehen, kommt Alter kommt Tat.

    Mein knapp 10 jähriger blauer FALTER mit SACHS 3×7 ist mir im Herbst letzten Jahres aus dem Garten meiner verstorbenen Mutter geklaut worden. Die Vollidioten dürften kaum gewußt haben, um was es dabei überhaupt geht.

    Nun fahre ich meinen orangenen „Reserve-FALTER“, benutze den aus Gründen der Schonung allerdings eher nur noch auf Tramptour.

    Einen Unfall habe ich (mit einer Prellung im Brustbereich, Gruß vom Lenker) auch schon „überlebt“, als ich im Dunkeln, ohne Licht und mit beschlagener Brille gegen einen mir eigentlich bekannten Durchfahrt-Blockierungstein prallte. Tat ein paar Tage weh, war dann okay.

    Z.Zt. Praktikant im MUSEUM DER ARBEIT hier in HH, mitarbeitend an einer Ausstellung zum Thema -na was wohl?- DAS FAHRRAD! S´gibt schon Infos im Netz.

    Vielleicht ein Zielpunkt für die jährliche ATL-Ausfahrt?
    Mache gerne eine ganz persönliche Führung.

    Gruß aus dem hohen Norden
    Bodo

  6. Was wurde noch vergessen?
    Ich fahre seit ca. 15 Jahren einen „normalen“ Atl, und zwar ziemlich viel, auch Touren. Inzwischen mit Rohloff – Schaltung, das lohnt sich. Schäden: keine, nur üblicher Verschleiß. Meine anderen Räder hab ich inzwischen verschenkt, nur ein „Ersatzrad“ ruht noch im Keller.
    Was zu Sicherheit, Komfort, Luftwiderstand gesagt wurde, kann ich nur unterstreichen. Ein zusätzlicher Aspekt: beim „Normalrad“ hatte ich häufig Probleme mit Tennisellenbogen und schmerzenden Handgelenken. Alles weg! Auf Tour fahre ich manchmal über 100 km am Tag und steige entspannt ab, nichts tut weh!
    Die „Delfin“ Verkleidung ist immens praktisch. Beim Einkaufen in der Stadt werden die einzelnen Tüten usw. einfach vorne reingeworfen und dann zuhause die ganze Verkleidung abgenommen (dauert 3 Sekunden) und in die Wohnung getragen, eben wie ein Einkaufkorb.
    Auf längerer Fahrt hat man ohne Anhalten stets Zugriff auf Getränk, Vesper, Landkarte und Lesebrille (die hab ich seitlich eingebaut) . Beim Zelten dient das Rad auch als Campingstuhl, man sitzt ja bequem.
    Nie werde ich auf meinen Atl verzichten!

  7. Zuverlässiges Produkt! Auch in der E-Version. Im Alltag haben sich beide (klassik und falter) schnell bewährt.
    Freundlicher Service … deutsche Wertarbeit aus TÜ! Wer braucht schon die Rahmen aus Fernost, wenn es Gutes so nah gibt?!

    Daumen hoch und „gut Tritt“ … mit dem ATL ein Leichtes!

  8. Only now, that someone that seems to have had more need for my ATL than me, has taken it (in other words: it is stolen), do I realize how great a bike it was. I have been testing other bikes and trikes, but the more I do, the surer I become that I will just order a new ATL. The foldable version, mind you.
    – You can take it with you anywhere, even in high-speed trains.
    – I have ridden it all the way through France, without saddle pain, with camping gear in the Dolphin and saddle bags.
    – You never have to worry about rain, since you always have a raincoat with you.
    – The luxury, not to have to decide whether I would be fit enough to drive all the way to the next city (25 km) and back, since, if I am too tired, I can just take my bike on the bus back. No hassle with letting it behind and picking up later.

    Of course, there are some drawbacks, but they are nothing compared to the above. Now that I miss it, the great advantages are getting clearer.
    But okay, here they are:
    – my trousers always get tangled in the chain
    – it does not have a bycicle stand (but that is seldom a problem)
    – the saddle pushes in my back, for longer rides, I have to take off my belt
    – I screwed small wheels under the Delphin, to be able to roll it when the bike is folded

    Keep up, Dieter

  9. Der atl ist für mich wie ein Schuh oder eine Jacke oder eine Hose, in die man hineinschlüpft, sich wohl fühlt und sagt: passt!
    Seit einigen Jahren fahre ich als bekennender Genussradler den elektrischen atl-klassik der ersten Generation. Meine früheren Beschwerden in den Handgelenken, der Halswirbelsäule und dem Gesäß nach ca. 30-40 km Aufrechtfahren sind dank der einzigartigen Radgeometrie/Sitzposition und Komplettfederung des atl Geschichte. Nach all den Jahren hat das Rad keinen Rost angesetzt, obwohl es (überdacht) im Freien steht. Material und Verarbeitung sind hervorragend.
    Die Akkukapazität ist noch fast wie zu Beginn. Mit einem Zweitakku komme ich noch weiter. Beide passen zusammen in das Rahmentrapez. Mein Fazit: eine rollende Sänfte für die Freude am Radeln. Das Rad ist sein Geld wert – wer billig kauft, kauft doppelt (und dreifach). Ich wünsche Dieter Baumann insbesondere mit seinem neuen BEATL viel Erfolg, Günter K. aus Mannheim.

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